Kinderleben in der Hölle des Slums
Nairobi ist die Hauptstadt Kenias, auf etwa 150 km² leben rund 2,8 Mio. Einwohner, 60% davon in Slums. Die Stadt ist das wichtigste Wirtschaftszentrum und zentraler Verkehrsknotenpunkt Ostafrikas.
Die Slums in Nairobi sind für Kinder die Hölle auf Erden.
Es ist ein Leben im Müll und vom Müll, mit auseinander gebrochenen Familien, hoher Sterblichkeit, Bandenkriegen, fehlender Infrastruktur, Gewalt und dem Recht des Stärkeren. Es gibt keine Kanalisation, in Gräben versuchen die Bewohner Unrat zu sammeln um die Seuchengefahr zu bannen.
Kinder sind oft nur billige Arbeitskräfte, oder sie lungern zwischen den Fäkalien herum. Von der Ausnutzung durch Banden oder durch Kinderarbeit bestimmt, haben sie kaum eine Chance, ihr Leben selbst zu bestimmen. Drogen- und Alkoholmissbrauch, sexueller Missbrauch, soziale Spannungen,
eine zerstörte Umwelt und Gesundheitsprobleme bestimmen den Alltag der Kinder.