Presseaussendung 20.5.2010

Slumkids malen = Ein Schrei um Hilfe...
„Alternative Kindersprachen, aber auch die mächtige Künstlersprache" eines SlumKinderKünstlers

„Kenias Ausnahmekünstler Jacob Wachira EZIGBO aus Nairobi/Mathare" kommt in den Monaten Juni und Juli 2010 nach Wien (Österreich) und Brixen (Italien), wo er eine Sonderedition für die SlumKinderKunst aus der Taufe heben wird.
In Wien präsentiert er am 24. Juni, 2010, im Rahmen der Ausstellung Kunst zu Recht (eine zeitgenössische Kunstpräsentation im Bezirksgericht Innere Stadt Wien) seine eindrucksvollen Werke.
Kinderbilder aus seiner Nairobi-Mathare-Malschule werden in Mappen aufgelegt. Sie sollen Künstler- und Kinderbilder sollen Mithilfe von Dauerspender-Formularen an Mann/Frau gebracht werden. Die Veranstaltung kommt direkt dem Zweck „SlumKinderKunst" zugute. Jacob will in Kenia eine Kinder-Mal-Akademie gründen und so nicht nur ein Vorbild für andere Länder und deren Kinder, mit ähnlichem Schicksal werden, sondern den Jugendlichen in seinem Heimatland eine neue Option eröffnen.
„Ezigbo" und Nairobis Mathare-Slumkinder „Malen"... und „MALEN ist ihre einzige Stimme, um auf ihre Not und Elend in Afrika aufmerksam zu machen".
Kenias Künstler „Jacob Wachira Ezigbos Bilder" interagieren, sprechen zu den Kindern, die Kinder zu ihm.

Presseaussendung vom 13.4.2010

800.000 Schilling-Osterhase für Slumkids in Nairobi
Botschafter Hasenbichler überreicht Spenden aus Österreich und übernimmt Ehrenschutz für das Projekt

 

Dieses Ostergeschenk wird die Slumkinder in Nairobis zweitgrößten Slum Mathare noch lange begleiten. 800.000 kenianische Schilling, umgerechnet ca. 7.500.- Euro, haben österreichische Spender in den letzten Monaten gesammelt. Der Verein SlumKinderKunst hilft kenianischen Künstlern, den Slumkindern Selbstvertrauen zu schenken und Schulbildung zu erleichtern. So wird für viele Kinder ein erster Schritt aus dem Slum heraus möglich. Durch die österreichischen Spenden konnte auch ein Mittagessen sichergestellt werden. Denn die meisten Kinder kommen mit leerem Magen zu den Kunstkursen. Oft reicht es nicht einmal für eine richtige Mahlzeit am Tag. Botschafter Mag. Christian Hasenbichler: "Ich bin ziemlich beeindruckt, was mit wenigen Mitteln erreicht wird!" (Interview als mp3-file erhältlich.) Spontan hat er für das ganze Projekt SlumKinderKunst in Nairobi den Ehrenschutz übernommen. Vereinsobmann Dr. Elmar Kuhn bei der Übergabe der Spenden im Slum Mathare: „Unsere Spender schaffen die Voraussetzung dafür, dass die Kinder ein Lächeln in den Augen haben, Hoffnung im Herzen und die Bedeutung von Bildung für ihre Zukunft begreifen lernen." Ehrenamtlichen Helfer im Slum unterstützen die Kinder und überwachen die Hausaufgaben. Wichtig ist auch, die Eltern geduldig davon zu überzeugen, ihre Kinder zur Schule gehen zu lassen. Der Besuch des Botschafters im Slum hat viel dazu beigetragen, dass auch ihnen die Bedeutung des Projekts verständlich wird.

 

Jetzt spenden, damit das Projekt fortgesetzt werden kann
Der Feuereifer, mit dem die Kinder, darunter auch Aidswaisen, Malen, Zeichen, Theaterspielen und Musizieren lernen, ist unglaublich. Ein großer Schritt ist getan. Jetzt geht es darum, das Projekt auf Dauer abzusichern. Jede noch so kleine Spende ist eine große Hilfe. Schon mit wenigen Euro können Zeichenstifte, Musikinstrumente und Papier gekauft werden. Kuhn: „Unser Verein ist rein ehrenamtlich aufgebaut, es gibt keine kostspielige Organisation. Die Spenden kommen direkt bei den Slumkindern in Nairobi an. Die Unterstützung durch Spender, österreichische Künstler und Firmen macht unser Engagement möglich."

 

Österreichische Spenden für Hilfe zur Selbsthilfe
Durch die Unterstützung kenianischer Künstler wie etwa Jacob Ezigbo werden Ausstellungen der Kinderzeichnungen in städtischen Museen möglich. Tanzgruppen aus dem Slum zeigen bei Firmenfesten oder Hochzeiten gegen Bezahlung, was sie gelernt haben. Mit dem eingenommen Geld werden Schulbücher gekauft und für die weiterführende Schule die Schulgebühren finanziert. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Zauberwort, mit dem die Kinder lernen, ihre eigenen Fähigkeiten zu nutzen. Botschafter Hasenbichler: „SlumKinderKunst kann nur auf dieser Ebene erfolgreich sein: indem man den Leuten Hilfe gibt, ihre eigenen Ideen durchzusetzen."

Presseaussendung vom 22.10.2009

Wien/Nairobi/Slumkinder/Kunst

 

Geburtsstunde neuer Hoffnung für Slumkids
Verlosung von Kunstwerken für die Würde der verlorenen Kinder

 

Wien, 21.Oktober 2009
Kunst gibt Mut zum Leben. Das ist die Lebenserfahrung des international bekannten kenianischen Künstlers Jacob Ezigbo aus Nairobi. Er stammt selbst aus dem Slum Mathare. Inmitten der Wolkenkratzer Nairobis vegetieren Menschen und Kinder ohne Hoffnung dahin. Eine Arbeitslosigkeit von über 80%, unter den Kindern viele Aidswaisen; Gewalt und Drogen bestimmen den Alltag.

 

Geburt eines Hilfsvereins der ganz neuen Art
Der österreichische Förderverein SlumKinderKunst feierte am 21. Oktober seine Gründung mit einem Fest für die Slumkids in Wiens bekannten Weinkeller Villon am Graben. Mit der Verlosung wertvoller Bilder und Skulpturen, die von bekannten österreichischen und internationalen Künstlern gespendet wurden, nahm der Verein seine Arbeit auf. SlumKinderKunst setzt sich für Hoffnung, Würde, Kreativität und Hilfe zur Selbsthilfe der vier bis 12-jährigen Kinder in Nairobis Slums ein. Die Kunstprojekte öffnen den Slumkids die Tür in eine neue Welt. Unterstützt wird die Arbeit des kenianischen Künstlers Jacob Ezigbo und seines ehrenamtlichen Teams vom Verein Watoto Wa Kwetu. Der österreichische Verein wird ehrenamtlich von dem Experten für Entwicklungshilfe und Theologen Elmar Kuhn gemeinsam mit der in Sozialprojekten erfahrenen Juristin Regina Potocnik geleitet. Mit einer Patenschaft von 20 Euro im Monat oder einer Einzelspende schenken die österreichischen Spender Hoffnung, Würde, Kreativität und Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Hoffnung schenkt Zukunft - Appell an Österreicher
Slumkids haben kaum eine Chance zu erkennen, daß sie das Recht auf Menschenwürde und Achtung haben. Sie werden getreten, geschlagen und sind der Willkür Stärkerer meist schutzlos ausgeliefert. Jacob Ezigbo hat dies selbst erfahren. Die Unterstützung seiner Familie hat ihm aber den Mut gegeben, seine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Er hat sich seinen Weg in die Kunstszene und zu einem Stipendium in den USA erkämpft. Dennoch hat er weiter in seinem Atelier im Slum gewohnt. Aus dem Verkaufserlös seiner Bilder finanzierte er Kurse für die Nachbarkinder: „Ohne Hoffnung gibt es keine Zukunft. Aber Kinder, die ihre Würde selbst entdecken, finden Mut, um gegen den Hass und die Gewalt anzukämpfen. Mit der Hilfe der Künstler und Spender in Österreich wird der Traum wahr: Zukunft für Slumkinder", so sein Appell an Österreich. Nach den Zerstörungen durch die Aufstände in Folge der kenianischen Präsidentenwahl Ende 2007 lagen die Kunstkurse in den Slums in Trümmern. Jetzt kehren die Kinder mit ihren Familien zurück in ihre Wellblechhütten. Um die Arbeit mit den Kindern wieder aufnehmen zu können, braucht es jede Hilfe. Hans-Peter Hettich machte dazu aus seiner eigenen Erfahrung deutlich, wie wichtig Kunst für die Entwicklung zu Eigenständigkeit und Kreativität ist.

 

Info: Der Verein SlumKinderKunst wird unterstützt von den Künstlern Ismael Basaran, Isolde Engeljehringer, Hans-Peter Hettich, Gerti Hopf, Michèle Karbassion, Vero Smejkal, Shahar Tamuz (Israel), Gabriela Waberer, Videh (Italien) sowie den Firmen Peter Kurz Cyberlab Wien, Gärtnerbank Wien, Goodfriends Werbeagentur, Spedition Greilmeier, Andreas Haltmeyer, Herr Senator KR Kurt Mann, Bäckerei Mann, MEDIA24 - New Media Services, C+C Pfeiffer, Web2Life Internetsoftware, Weinkeller Villon Wien

 

Bild 1: Potocnik und Kuhn präsentieren Bilder der Slumkinder aus Nairobi
Bild 2: Die fünfjährige Dimprose Wanjiru zeigt stolz ihr kleines Kunstwerk
Bild 3: Jacob Ezigbo mit zwei seiner Werke in seinem Atelier mitten im Slum Mathare
Bildveröffentlichung gegen Nennung von SlumKinderKunst im credit frei.

 

Spendenkonto Gärtnerbank Wien Kontonummer: 3050.25.90.000 Bankleitzahl: 40430
IBAN: AT144043030502590000 BIC: GAWIATW1XXX

 

Kontakt: Obmann Dr. Elmar Kuhn, +43/699/1936 36 66, elmar.kuhn@slumkinderkunst.at

 

SlumKinderKunst ist der österreichische Förderverein für die Slumkinder von Nairobi, der sich für Hoffnung, Würde, Kreativität und Hilfe zur Selbsthilfe der vier bis 12-jährigen Kinder in Nairobis Slums einsetzt. Die Kunstprojekte von SlumKinderKunst öffnen den Kindern die Tür in eine neue Welt. Unterstützt wird die Arbeit des kenianischen Künstlers Jacob Ezigbo und seines ehrenamtlichen Teams vom Verein Watoto Wa Kwetu.
SlumKinderKunst| Slumkindern Hoffnung schenken | www.slumkinderkunst.at